kopie-von-andy-strauss-by-robert-lindemann_01 ist Spoken Word Künstler, Poetry Slammer, Buchautor und Performance Künstler.

Biografie

Andy Strauß, geboren irgendwann Ende der Siebziger oder Anfang der Achtziger hat bereits vor der ersten Klasse das Schreiben mit einer alten, klapprigen Schreibmaschine gelernt. Vor dem Abitur hat er seine Schulaufsätze immer mit dem Anspruch geschrieben, das Lehrpersonal zu verunsichern oder zu erschüttern. Mit  er beharrlichen Behauptung, dass Lady McBeth eine Hexe ist, hat er sich seinen Englisch-LK bis zum Abitur stets auf kleiner Flamme (maximal 4 Punkte) gehalten, seinen Deutschprüfungskurs versaute er sich mit der, in einer Erörterung aufgestellten Theorie, dass ein Mensch wie Grass nur eine Vergangenheit bei der SS gehabt haben kann.

Nach dem Geständnis von Günther Grass und den neu entdeckten Texten Einsteins, in welchen Einstein Lady McBeth ebenfalls als Hexe darstellt, müsste sein Abiturzeugnis einer Revision unterzogen werden. Entmutigt von zu viel Kritik an seinen Ideen begann Andy Strauß erst wieder während des Soziologiestudiums in  angweiligen Seminaren mit dem Schreiben und treibt sich seit Dezember 2006 erfolgreich auf Poetry Slam Bühnen im deutschsprachigen Raum herum. In den letzten Jahren trat er ebenfalls als Solo-Künstler auf der Bühne in Erscheinung.

Nebenher engagiert er sich aktiv für die Verbreitung von Straßenkunst und unterstützt soziale Kämpfe (am liebsten die, die am verlorensten scheinen). Darüber, ob er nun ein verkannter Prophet oder ein zurückgezogener Soziopath ist, hat jeder Leser oder Zuhörer selbst zu urteilen. Ein Nachtrag, um es nochmal mit voller Härte zu betonen: Andy Strauß ist gebürtiger Ostfriese und steht zu seinen Wurzeln. In seiner Geburts- und früheren Heimatstadt Leer veranstaltet er deshalb 2008 erstmals einen Poetry Slam für die Region.

Als Autor veröffentlichte Andy Strauß in den letzten Jahren Kurzgeschichtensammlungen, mehrere Bücher und Romane, Hörbücher und ein Theaterstück. Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß Neben seinen Solo-Show und Slam-Texten hat Andy Strauß ein Theaterstück geschrieben, inszeniert und 2013 in Dortmund Ur-Aufgeführt. In dem Multimedia Stück „Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß“ sprengt er sämtliche Genregrenzen und Synapsenknoten. In Bühnenbildern aus Schuhkartons durchlebt der reiche Konservenerbe Ramon Ravioli ein zufälliges und absurdes Theater. Das Publikum fiebert auf einer großen Leinwand mit, während Andy Strauß vor einer Videokamera im Dunklen der Bühne die Strippen zieht.

Links

http://establishmensch.de/

https://www.facebook.com/andystrausz

Jazzhands: http://www.youtube.com/watch?v=uiMhtXGkKks

Redefreiheit: http://www.youtube.com/watch?v=kK0Y72BErCw

Aktuelle Veröffentlichung

„Sie grunzen freudig, einige springen sogar hoch“ – Unsichtbar – 2013

„Kuck dir die Tiere an, wie glücklich die immer sind“ – Unsichtbar – 2012

Zitat

„Die Frage ist nicht, wer Andy Strauß ist, sondern: warum Andy Strauß ist.“ – Vice Magazine

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