NAGEL liest aus seinem neuen Buch „Was kostet die Welt“ (Heyne Hardcore)

31.01.2011

Aera
Gonzagagagasse 11
1010 Wien

Tickets Vorverkauf: € 10
Vorverkaufsstellen: Ö-Ticket, Ticketonline, Raiffeisen Filialen
Abendkassa: € 13

Einlass: 20.00 Uhr

Fear and Loathing im Moseltal!

Das letzte Mal gastierte Thorsten „Nagel“ Nagelschmidt als Gründungsmitglied der
deutschsprachigen Band Muff Potter 2009 auf deren Abschiedstour in der Wiener Szene.
Mit „Wo die wilden Maden graben“ erschien 2007 sein Debütroman. Auf diesen folgte „Was
kostet die Welt“ im September 2010 (Heyne Verlag). Nun begibt sich Nagel auf Lesereise
und gastiert auch in der Wiener Innenstadt.

Wohin mit dem plötzlichen Geld?

Als sein Vater stirbt, nimmt der Taugenichts Meise das unerwartete Erbe und begibt sich auf
Reisen. Die Devise: Ausgeben statt horten. Er hat sich geschworen, alles anders zu machen
als sein Vater. Doch zurück in Berlin findet er nicht mehr in sein altes Großstadtleben zurück.

Von dem verbliebenen Geld unternimmt Meise eine letzte Reise: in die tiefste westdeutsche
Provinz – auf ein Weingut im Moseltal. Dort erwartet ihn ein Kulturschock sondergleichen,
auf den er nicht vorbereitet ist. Und er muss sich ein paar unbequemen Fragen stellen,
die sich nicht mehr beiseite schieben lassen. Wie will ich (nicht) leben, wie will ich (nicht)
arbeiten, welche Beziehungen will ich (nicht) führen? Auf dem dörflichen Großereignis des
Sommers, dem Weinfest, kommt es schließlich zum großen Showdown.

Tragisch und komisch, mit präzisen Beobachtungen und jeder Menge schwarzen Humor lässt
Nagel seinen Helden Meise scheitern – mal an sich selbst, mal an den Anderen.

Stimmen zum Buch

»›Was kostet die Welt‹ ist eine Reise in die scheinbare Normalität; in eine Welt, die sich dem
Protagonisten mit guten Gründen im Verlauf als immer fremder und ferner offenbart. Nagel
ist eine unterhaltsame, intelligente, mitunter wahnsinnig komische und glücklicherweise nie
hämische Geschichte gelungen.«

(Jan Müller, Tocotronic)

»Äußerst runde Sache, hart an der Bürgerlichkeit kratzend, diese aufstemmend und dann
fein in die offene Wunde reinscheißend. Geil. Großer Wurf, definitiv.«

(Dirk Bernemann)

»Nehme ich auf in meine Liste ›Die besten Bücher übers Scheitern‹. Das hier hat ein großes
Herz und dabei doch die Faust in der Tasche, spricht Dinge aus, die man sich selbst nicht
sagen traut, ist schonungslos, wahnwitzig und einnehmend – und das alles in geschliffener
Sprache und einem perfekten Rhythmus.«

(Markus Kavka)

»Was kostet die Welt“ steigert sich an Intensität von Seite zu Seite, um schliesslich in einer
besoffenen Katharsis zu enden. Dieses Buch zu lesen, ist ein bisschen so wie Achterbahn
fahren. Man will nicht, dass der Abgrund sich vor einem auftut, freut sich aber irgendwie
doch darauf, dass es gleich passiert.«

(Mille Petrozza, Kreator)

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